Wie WOHLSTIFTER Snacks für tausende Helfer und Ehrenamtliche der Rollstuhlbasketball-WM besorgt

Es ist noch früh am Morgen, aber Josy hat ein Problem: Die Sportfunktionärin kümmert sich um die rund 700 ehrenamtlichen Helfer, die bei der Rollstuhl Basketball WM 2018 in Hamburg dafür sorgen, dass die Spielerinnen und Spieler der Teams aus aller Welt sich auf ihre Spiele konzentrieren können. Doch jetzt fehle es den Helfern an Nervennahrung, erzählt sie am Telefon, was Süßes, am besten natürlich auch gleichzeitig was Gesundes, Müsliriegel zum Beispiel, meint Josy – und ob die WOHLSTIFTER da vielleicht was machen können…?

Wenige Minuten später steht Josys Anfrage bereits im Netz, auf wohlstifter.de, doch weil die Zeit drängt, greift Dominik Neumann, der Gründer der sozialen Plattform, selbst zum Telefon, um per klassischer, „analoger Kalt-Akquise“ zu versuchen, „Wohlstifter“ ausfindig zu machen, die Lust darauf haben, die Rollstuhl-Basketball-WM zu unterstützen. Dafür hat Dominik vermutlich die besten Voraussetzungen: Schließlich hat der 28-jährige Kaufmann sein bisheriges Arbeitsleben damit verbracht, Rohstoffe aus der ganzen Welt an die chemische und pharmazeutische Industrie zu verkaufen. „Quatschen kann ich ja“, sagt der 28-jährige – und grinst verschmitzt, als er die erste Telefonnummer wählt.

Nach gut drei Stunden kann er einen Erfolg vermelden: die Nutrisun GmbH aus Seevetal – eine Schweserfirma der „Ostfriesischen Teehandelsgesellschaft – dürfen sich ab sofort mit dem ehrenvollen Titel eines „Wohlstifters“ schmücken. Mit knapp11.000 saftigen SMO-Fruchtriegeln, liefern sie genau das, was benötigt wird. Wie auch „Heimatgut“, ein Hamburger Produzent von kalorienarmen Wirsing-Chips, der über 500 Tüten bereitgestellt, welche von der Spedition „General Overnight“ kostenfrei an den Austragungsort der WM in Hamburg-Wilhelmsburg transportiert wurden.

 „Ich bin froh, dass ich meine beruflichen Fähigkeiten für die gute Sache einsetzen kann“, sagt Dominik, „denn genau aus diesem Grund mache ich schließlich das Ganze!“ Ihm sei es wichtig zu zeigen, dass es für jedes soziale Projekt irgendwo da draußen jemanden gibt, der helfen kann und möchte. „Als Wohlstifter ist es unser Job, die Richtigen zusammenzubringen!“
Am nächsten Tag treffen wir den Wohlstifter-Gründer auf der WM. „Ich bin erstaunt und gleichzeitig begeistert davon, wie athletisch dieser Sport ist“, sagt er. Besonders beeindrucken ihn ein junger Spieler aus der spanischen Nationalmannschaft, der trotz seiner kaum ausgebildeten Hände etwa jeden zweiten seiner Würfe aus voller Fahrt heraus im Korb versenkt und 21-jährige Sebastian, den die Ärzte nach einer schweren Salmonellen-Infektion bereits „zum Sterben nach Hause geschickt hatten.“  landet. Doch Sebastian überlebte, „wie durch ein Wunder“, wie er sagt, aber der Preis, den er bezahlen musste hieß, sein Leben fortan im Rollstuhl zu verbringen. Wahrscheinlich. „Immerhin kann ich inzwischen für kurze Zeit auf einem Bein stehen“, sagt Sebastian, „aber ich hoffe, mit dem zweiten Bein schaffe ich das auch irgendwann.“ Über seine schwere, von Krankheit gezeichnete, Kindheit spricht er ganz gelassen, so als würde er über das Schicksal eines Fremden berichten. Sebastian spielt zwar auch leidenschaftlich gern Rollstuhl-Basketball, aber für eine WM-Teilnahme reicht es noch nicht. Deshalb ist er in Wilhelmsburg „nur“ einer der Ehrenamtlichen.

„Ist es nicht unglaublich, was Menschen leisten können, wenn sie nur an sich glauben und sie zusätzlich noch das richtige Werkzeug erhalten – eine sinnvolle Unterstützung?“, sagt Dominik, der fest an seine Mission glaubt: Mit der sozialen Vermittlungsplattform wohlstifter.de zukünftig immer mehr Menschen und Unternehmen für gesellschaftliches Engagement zu begeistern und sie passgenau mit Non-Profit-Organisationen zusammenzubringen.

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